Kontakt

zbrueisauer@gmx.net

Zoja Brülisauer, Basel, geboren 1961

 

-      Beruflicher Einstieg als freischaffende Textildesignerin und Geschäftspartnerin

-      Parallel dazu Familien-Frau/Mutter eines inzwischen erwachsenen Sohnes

-     Weiterbildung zur Kauffrau, beruflich engagiert und verankert in der Zahlenwelt, dann habe ich eine Verbindung gesucht zwischen kaufmännischer Tätigkeit und Begegnungen mit Menschen, und im sozialen Bereich gefunden

-      Nebenberuflich haben mich immer künstlerische Fragen beschäftigt
unterschiedlich intensiv habe ich mich auch selbst künstlerisch betätigt und ausgedrückt

-      Weiterbildende Kurse bei verschiedenen Künstlern:
A. Jeanmaire, B. Frommherz,  M. Cueni, D. Gaemperle

-      Berufsbegleitendes Studium der Malerei (2012-14) an der Schule "NetzWerk Malerei", Münchenstein

-      Intensive nebenberufliche Arbeit im Atelier (seit 2011)

Fragestellungen
Inspiriert durch eine Ausstellung von Stephan Steiner, beschäftige ich mich seit längerer Zeit mit dem Kreis und seinen Erscheinungsformen. Formal eine „einfache“ Sache, und doch gilt es zu klären, wie exakt die Form gesetzt werden soll, wann eine allfällige Auflösung der klaren Form sich aufdrängt. Fragen, wie: der kalligrafische Zen-Kreis ist perfekt und doch nicht ganz meine Ausdrucksform. Aber was dann? Schichtungen, Auflösung?  Wo ist die Mitte zwischen bewusst gesetzter Form und lebendigem Kreis?

      In Momentaufnahmen scheint es, die Kreisfrage sei nun ausgeschöpft oder langweilig. Kaum gedacht, erscheinen neue „gwundirige“ Fragen und die Erforschung geht weiter...

Materialien

-     Bei einer Bildserie übergoss ich die Bilder nach der Fertigstellung mit Kunstharz, damit wird mehr Licht ins Bild
   gebracht, eine zusätzliche Tiefe und Leuchtkraft kommt zum Tragen. Die Oberfläche reflektiert teilweise die Umgebung
   leicht verändert und fügt damit eine weitere Bildebene hinzu.

-    Eine weitere bildnerische Forschungsreise hat mich zur Hinterglasmalerei gebracht. Auch hier geht es um erhöhte

   Leuchtkraft und Bildtiefe. Die Hinterglasmalerei verlangt eine stark geplante Vorgehensweise. Es wird immer auf der
   Rückseite des Bildes gearbeitet, das Resultat ist also nicht sofort sichtbar und bringt damit ein Stück Überraschung in

   die Bildgestaltung.

-     Neben Acryl verwende ich sehr gerne Tusche, füge teilweise andere Materialien, wie Asche, Kaffee, Steinmehl dazu.